Die beliebteste Grasstaude mit einer Höhe von 20 cm.
Der Blauschwingel bildet einen dichten, kompakten Horst mit schmalen, bläulich-stahlfarbenen Blättern.
Die ordentlichen blauen Büschelchen - "Igel" - sehen in niedrigen Beeten, auf dem Steingarten, in Kübelbepflanzungen und am vorderen Rand des Mixed Borders attraktiv aus.
Wirkt effektvoll in bunten Teppichpflanzungen mit grafischen Mustern. Im Juni-Juli bildet er Blütenstände, die entfernt werden sollten, um die Pflanze nicht zu erschöpfen.
Sehr anspruchslos: Sie schmückt den Garten vom frühen Frühjahr bis zum späten Herbst und benötigt fast keine Pflege. Die Pflanze ist vollständig an das Klima der gemäßigten Zone angepasst und verbindet den Garten organisch mit der angrenzenden Wildnis.

Die Aussaat der Samen erfolgt direkt im Mai ins Freiland. Die Sämlinge werden im Abstand von 20-25 cm ausgedünnt. An einem sonnigen Standort, auf einem leichten, durchlässigen Boden mit geringem organischen Anteil, ist der Schwingel maximal dekorativ und überwintert problemlos.
Man pflanzt ihn an trockenen Standorten oder in Heidekrautbestände, damit seine silbrige Farbe die Komposition des Grundstücks belebt.
Die Pflanze ist wärmeliebend und bevorzugt sandig-humose, durchlässige, gut drainierte Böden und sonnige Standorte.
Nach 3-4 Jahren sollte die Pflanze geteilt werden. Für eine intensivere Blattfärbung wird empfohlen, sie alle 2 Jahre umzupflanzen. In kalten Jahren ergibt sich keine leuchtende Farbe.
Die Aussaat erfolgt im Mai, nach Erwärmung des Bodens. Die Samen werden leicht mit Erde bedeckt, gut verdichtet und gegossen. Nach dem Auflaufen der Sämlinge (nach 15-20 Tagen) werden sie ausgedünnt oder verpflanzt, wobei ein Abstand von 25-30 cm zwischen den Pflanzen eingehalten wird.

Blauschwingel. Bot. syn.: Festuca cinerea L.

